* 1938 in Rappoldschlag (A)
† 1971 in Wien (A)
Im Umfeld des Wiener Aktionismus tätig, setzt sich auch Robert Klemmer
mit dem eigenen Körper auseinander, mehr aber mit seiner Person, und
der Wahrnehmung auf ihn. Zahlreiche Selbstporträts zeigen den früh
verstorbenen Maler in einem zu dieser Zeit seltenen Realismus. Von
oben, von hinten, von vorne, immer ist Klemmer selbst zu sehen, ein
konkreter Umraum umgibt ihn nur selten. Der Filmemacher Kurt Kren
drehte während Klemmers Begräbnis den Aktionsfilm „25/71 Klemmer und
Klemmer verlassen die Welt“ und warf ihm die Filmrolle ins Grab nach.