Thomas Palme

* 1967 in Immenstadt/Allgäu (D)

Nach seinem Musik- und Kunststudium legt Thomas Palme eine langjährige Schaffenspause ein und beginnt Ende der 1990er einen künstlerischen Neuanfang mit Grafiken und Videos, die seine Performances dokumentieren. Der fast manische, perfektionistische Stil seiner großformatigen Graphitzeichnungen, auf denen Gesichter und Fratzen ihre Zähne blecken, ist geprägt vom virtuosen Wechsel der linken und rechten Künstlerhand.

www.palmepalme.de
  • Vita
  • Ausstellungen

»thomas palme wurde 1981 in bern geboren.
seine kindheit verlief zutiefst zwiespältig.
hin - und hergerissen zwischen einer
alkoholgeprägten mutter und einem
homosexuell verwilderten vater fand er
seinen weg:
in die kunst.
wohin sonst.

dahin
wohin solche menschen eben gehören:
von der hoffnung verlassen
vom zweifel ernährt
und vom lebenslangen bettnässen
zutiefst verunsichert.
im innersten geschädigt
zurückgestoßen von
einer zutiefst feindseligen welt.

finden sie zuflucht
hoffnung
und
ja
ein wenig freude
in der kunst.

die kunst nimmt sie auf
ernährt sie
und läßt
sie teilhaben
an unserem behämmerten schicksal
das vielleicht in die hoffnung
wahrscheinlicher aber ins nichts führt.

es lebe die kunst (mir mal fünf schilling leihen)«

Einzelausstellungen

2010
"LOST OR DAMNED", Galerie Christoffer Egelund, Kopenhagen (DK)
"DER AUGUSTINER-KOMPLEX", Galerie Andreas Grimm, München (D)
"Armory Show, New York", Soloshow (USA)
"ROTTEN HOME", Kunsthalle Krems (A)
"RISING SPINETT" Galerie Konzett, Wien (A)
"ANIMAL SPIRIT" Galerie Ritsch-Fisch, Straßburg (F)

Gruppenausstellungen

2010
"M120 — Moganshan re-used!", eine Gemeinschaftsausstellug der Galerien stage BACK, Galerie Eigenheim (Weimar), Island6 Artcenter, Yongkang Lu Art und Office 339 in Shanghai
"Wunder auf Papier", Villa Jauss, Oberstdorf (D)
"Neue Zeichnungen", Galerie Haas, Berlin (D)
"SUCHT SELBST!", 12C Raum für Kunst, Schnifis (A)